Reportage-Fotografie


Meine Reise durch Barcelona

Ich habe fast einen Monat in der wunderschönen Stadt Barcelona verbringen können. Es ist die Hauptstadt von Catalunya, eine Region von Nordspanien, die ihre eigene und einzigartige Kultur, Traditionen und Persönlichkeit besitzt. Barcelona liegt am Mittelmeer und ist ca. 160 Km von den Pyrenäen entfernt. Die Stadt wurde auf viele Hügel gebaut. Der Montjuïc und der Tibidabo sind die bekanntesten. Barcelona organisierte überall in der Stadt verschiedene Events, die so Ihre Spuren hinterlassen haben. Zum Beispiel die Weltausstellungen von 1888 und 1929 sowie die olympischen Sommerspiele von 1992. Es ist wie Liebe auf den ersten Blick, wenn man dort ist und den Sommer verbringt. Meiner Meinung nach hat diese Stadt die perfekte Mischung von Meer, Architektur, Kunst und Natur. Die Architektur ist traumhaft und Barcelona beherbergt Meisterwerke von vielen großen Architekten. Diese Metropole in Europa ist prall gefüllt mit originellen Freizeitangeboten, die immer wieder einen Besuch wert sind. Barcelona ist die zweitgrößte Stadt Spaniens und zählt zu den kosmopolitischsten und avantgardistischsten Städten Europas. Um ein Gefühl für diese aufregende Stadt zu entwickeln, sollten man mit einem Bummel über die Rambla beginnen. Dies Fußgängerzone ist total belebt mit Restaurants, Zeitungshändlern, Blumenverkäufer und Straßenkünstlern. Während meines Aufenthaltes habe ich mich auch mit meinem Freund zeichnen lassen auf dieser Straße. Das ist ein einmaliges Erlebnis und wenn man sein Portrait danach in den Händen halten kann, dann ist man mehr als glücklich. Auf der Rambla steht auch eines der wichtigsten Opernhäuser weltweit, das „Gran Teatro del Liceu“. Ein weiteres Highlight ist der riesige Markt „Boqueria“. Hier werden alle erdenklichen Lebensmittel, Delikatessen und natürlich köstliche Tapas angeboten - ein Fest für unsere Geschmackssinne. Neben der Rambla beginnt das gotische Viertel und dieser Teil der Innenstadt ist auf jeden Fall ein Spaziergang wert. Das mittelalterliche Stadtzentrum ist ein Labyrinth aus engen, kopfsteingepflasterter Gassen. Hier findet man Designer Shops neben sakralen Bauten, alte Paläste, antike Bars und einige der renommiertesten Museen von ganz Europa. Die Kunstliebhaber unter euch kommen im beliebtesten Museum der Stadt, dem  Picasso Museum oder im Fundacio Joan Miró, einem anderen großen Künstler aus Barcelona, auf ihre Kosten. 

 

 

 

 

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jochen und sein kleiner Zirkus

Über mehrere Wochen habe ich Jochen besucht und ich habe viele Stunden mit ihm und seinen Tieren verbracht. Schon als kleines Kind hat er sich gewünscht später im Zirkus zu arbeiten. Bei ihm zu Hause am Mennewitzer Weg ist ein wahres Tierparadies. Er muss gar nicht lange überlegen, um all seine Schützlinge aufzählen zu können: fünf Hunde, zwei Füchse, ein Waschbär, sieben Katzen, drei Ziegen, acht Schweine, 45 Enten, zwei Gänse, vier Puten, 20 Hühner, 40 Tauben und zehn Papageien. Jochen Träger-Krenzola ist sein Leben lang unterwegs gewesen, immer mit seinen Tieren, denen er kuriose Kunststücke beibringt. Krenzola jr. wurde 1966 in Köthen als Jochen Träger geboren. Nach seinem Schulabschluss begann er 1984 seine Tätigkeit beim damaligen Staatszirkus der DDR – Zirkus BEROLINA. Zunächst wurde er als Requisiteur, später dann als Tierpfleger/Bereiter eingesetzt. Nach der Auflösung des Staatszirkus begann Jochen als Tierpfleger an zu arbeiten und wurde Assistent von Wolfgang Krenzola. Der 1995 verstorbene Wolfgang Krenzola ist sein Lehrmeister gewesen. Der Westdeutsche Krenzola, der mit kleinen Tieren arbeitete, „wollte gern einen aus dem Osten als Assistenten haben“, erinnert sich Jochen Träger. Wie kam Jochen zu seinem Job bei Krenzola? Eines Tages waren die beiden Tierliebhaber für ein Telefonat verabredet. Als Krenzola am Telefon mitbekam, dass Jochen zwei Hunde mitbringen würde, sagte er, er habe selbst sieben Hunde und am Ende würden die sich nicht vertragen. Daraufhin lehnt Jochen dankend ab, denn er könne den Job nicht machen, wenn er seine zwei eigenen Hunde zurücklassen müsste. Davon war Wolfgang Krenzola beeindruckt: "Dass da einer auf einen Job verzichtet um seiner Hunde willen.“ Die Vierbeiner vertrugen sich am Ende doch und die beiden Männer erst recht. Der 1995 verstorbene Krenzola sei sein Lehrmeister gewesen, der dafür sorgte, dass aus dem „Futterdosenöffner“ ein Tiertrainer wurde, der heute zirkusweit viel Anerkennung genießt. „Dass ich das mal übernehme, war nicht der Plan“, sagt Krenzola jr. heute - „ohne Wolfgang Krenzola wäre mein Leben anders verlaufen“. Es ist wunderschön mit Jochen zu arbeiten, weil er hat so viele schöne und spannende Geschichten aus seinem Leben zu erzählen. Ich bewundere ihn sehr, weil er immer den Biss hatte seinen Traum zu verfolgen und er arbeitet mit so viel Liebe und Engagement mit seinen Tieren. 

 

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