Videoprojekte


Ich muss ehrlich zugeben, dass das Thema Video für mich lange Zeit keine große Bedeutung als Fotografin hatte. Im Rahmen meines Studiums an der Hochschule-Anhalt am Dessauer-Bauhaus ist das Filmen für mich immer wichtiger geworden. Mittlerweile macht es mir unglaublich viel Spaß Filmprojekte umzusetzen und kleine Drehbücher zu schreiben. Wer ein gutes Auge hat zum fotografieren, kann seinen geschulten Blick bei Filmproduktionen gut gebrauchen. Während der Corona-Pandemie dieses Jahr habe ich zwei Videoprojekte umgesetzt und dabei habe ich meine kompositorischen Fähigkeiten neu geschult. Beim Filmen muss man noch an viel mehr Dinge denken, als bei der Fotografie. Ich habe mich in den letzten Monaten mit ganz neuer Technik auseinander setzen müssen und die Nachbearbeitung beim Film ist deutlich aufwendiger. Allerdings sind die Regeln der Komposition beim Video nicht dolle anders als in der Fotografie. 

Der Lockdown im Ballett

In meinem Kurzfilm spielen drei internationale Tänzer die Hauptrolle. Das Schöne an der Zusammenarbeit mit Tänzern ist, dass sie keine Hemmungen und Berührungsängste haben und mit der Kamera spielen können. Sieverzählen über ihre Ängste und Sorgen während der Corona-Krise. Für einen Leistungssportler ist die tägliche Dosis Sport enorm wichtig. Leonor, Cristiana und Marcos hatten während der Pandemie keine Möglichkeit zu trainieren. Sie konnten sich nur draußen an der frischen Luft fit halten oder zuhause in den eigenen vier Wänden üben. Für sie war die Isolation eine harte Zeit, denn nicht  nur die täglichen Bewegungsabläufe haben gefehlt, hinzu kam noch die Entfernung zu ihren Familien Italien, Spanien und Brasilien. Dieses Projekt war mein erster Kontakt mit der Filmkamera und dadurch habe ich viel über die Herangehensweise im Film gelernt.

 


In kleinen Schritten die Welt verändern No.1 Tierschutz

Neben der Fotografie engagiere ich mich unter anderem im Tierschutz. Bisher habe ich zweimal  mit meiner Schwester ein Tierheim auf der kleinen griechischen Insel Korfu besucht. Als Fotografin und Videografin möchte ich mit meinen Bildern und Videos den Menschen die Welt nahebringen. Korfu ist für viele ein Begriff für Strandurlaub und Sonnenschein, aber in diesem Inselparadies müssen viele Tiere leiden. Wir haben täglich im Tierheim 120 Hunde versorgt und gepflegt. In den ersten drei Tagen wurden insgesamt 11 Hunde über den Zaun des Tierheims geworfen. In einer Nacht des letzten Sommers wurden 32 Hunde am Tierheim ausgesetzt. Mein Dienst als Fotografin besteht nicht unbedingt darin, die Probleme dieser Erde zu lösen, aber ich kann mit meinen Bildern und Videos die Menschen zum Nachdenken anregen und hoffentlich zu Veränderungen in ihrem Handeln bewegen. 

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